Autogenes Training nach J.H. Schultz
Autogenes Training ist eins der beiden bekannten Entspannungsverfahren. Hierbei möchte der Übenden sich selbst, mittels Autosuggestion, eine Art der Selbsthypnose, in einen sehr tiefen Entspannungszustand, ähnlich einer Trance führen. Bei diesem eher passiven Entspannungsverfahren kann man bei regelmäßigem Üben einen sehr guten Zugang zu sich selbst erlangen und das autogene Training auch eigenständig ohne Anleitung praktizieren.
Progressive Muskelentspannung nach E. Jacobson
PMR ist das zweite der beiden bekannten Entspannungsverfahren, welches sich jedoch stark von autogenem Training unterscheidet. Bei der PMR wird durch den Teilnehmer aktiv mitgearbeitet indem er bis zu 17 verschiedene Muskelgruppen ganz gezielt an- und wieder entspannt.
Bereits Anfang des 20. Jahrhunderts hat E. Jacobson nämlich den Zusammenhang zwischen körperlicher und seelischer Anspannung gesehen und die These aufgestellt das ein körperlich verspannter Mensch, seelisch nicht gelöst sein kann - und anders herum ebenso.
Meditation
Meditation stellt im klassischen Sinne kein reines Entspannungsverfahren dar. Zwar ist die oft mit der Meditation einhergehende Entspannung ein schöner Nebeneffekt, jedoch geht es in der Meditation vielmehr darum, einen besseren Zugang zu seiner inneren Realität zu erlangen, das Gedankenkarussell abzustellen und sich auf das Wesentliche zu fokussieren. In einer präsenten, wachen Meditation, können wir eine Verbindung zu uns selbst herstellen, die wir vielleicht in dieser besonderen Form nicht mehr oder noch nie gekannt haben. Und wir können lernen mit dieser innigen Verbindung zu arbeiten, um neue Seiten von uns zu entdecken, Ressourcen zu nutzen und Kräfte zu sammeln.
Phantasiereisen
Bei Phantasiereisen/ Traumreisen, werden die Teilnehmer imaginativ - d.h. mittels ihrer Vorstellungskraft - an einen ruhigen, entspannten Ort versetzt. Diese rein gedankliche Reise wird von mir angeleitet und dient der Entspannung und Entschleunigung.
Durchführungsform: Einzeln | Paare | Kleingruppen (max. 4 TN) im Rahmen einer Psychotherapie nach HeilprG